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Antibiotika können lebensrettend sein – wie bei meinem Hund Sam nach der Kastration als sich unerwartet die Naht entzündet hatte und der Bauchraum ein einziges großes Hämatom war.
Allerdings war danach sein Darm aus dem Gleichgewicht und ich habe ihn sinnvoll unterstützt um alles wieder ins Lot zu bringen.
Ich möchte auch Ihren Hund gerne nach Antibiotika unterstützen, denn ich weiß wie es ist, wenn der Darm Probleme macht.
Vielleicht kennen Sie das ja auch:
Plötzlich ist der Kot weich oder breiig, der Bauch gluckert, Ihr Hund wirkt sensibler oder frisst schlechter.
Und dann beginnt die Unsicherheit:
👉 Was ist noch normal?
👉 Muss ich etwas tun?
👉 Und wenn ja… was ist wirklich sinnvoll?
Genau hier setzt mein Leitfaden an.
Dieser praxisnahe Ratgeber zeigt Ihnen verständlich und Schritt für Schritt, wie Sie den Darm Ihres Hundes gezielt unterstützen können, ohne Rätselraten.
Sie erfahren unter anderem:
✔️ Wann Antibiotika wirklich sinnvoll sind
✔️ Was im Körper des Hundes während der Therapie passiert
✔️ Warum Nebenwirkungen wie Durchfall entstehen
✔️ Wie Sie den Darm gezielt stabilisieren können
✔️ Welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten
👉 Der Guide bringt Ihnen Klarheit statt widersprüchlicher Tipps.
Unter untenstehendem Link einfach bestellen, damit Ihr Hund nicht einfach „durch die Therapie muss“, sondern stabil, geschützt und gestärkt daraus hervorgeht.
Stabilisiere den Darm deines Hundes - maximiliane-von-webel
In Zusammenarbeit mit dem Team von Expertenwissen Hund / Maximiliane von Webel (THP) und mir erstellt und jetzt online verfügbar.
Frühlingszeit ist Zeckenzeit
Der Frühling ist da und mit ihm leider auch die Zecken, die wir Hundehalter besonders fürchten. Sicher kennt jeder folgende Maßnahmen:
Spot-on-Präparate oder Halsbänder mit zeckenabwehrenden Wirkstoffen, die Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten auslösen können.
Orale Medikamente zur Zeckenbekämpfung wie zum Beispiel Simparica oder Bravecto, ebenfalls mit möglichen Nebenwirkungen und Belastung der Leber
Doch was wäre, wenn es auch anders geht?
Ich nutze bei meinem Hund Sam die Frequenzanhänger von Fredi, die mit einer bestimmten Frequenz zur Zeckenabwehr bespielt und am Halsband getragen werden. Bereits im letzten Sommer habe ich den Fredi ausgiebig getestet und bin begeistert.
Zusätzlich verreibe ich auf meinen Handflächen eine kleine Menge Kokosfett und reibe das vorsichtig in das Fell ein.
Mit dieser Kombination habe ich bisher 4 Zecken bei Sam entdeckt und diese entfernt, bevor sie sich festgebissen haben. Und das obwohl mein Hund sehr gerne durchs Gras tobt und seine Nase auch im Wald in jeden Laubhaufen steckt.
Vor diesen Maßnahmen hatten wir nach jedem Spaziergang je nach Witterung mehrere Zecken im Fell.
Mein Fazit: Nicht 100% zeckenfrei, aber sehr nah dran und das ganz ohne Chemie und Nebenwirkungen.
Mein Tipp: Wer auf Nummer sicher gehen möchte kann bei Kurzhaar Hunden nach dem Spaziergang mit einer Fusselrolle für Tierhaare über Rücken, Schulter und Brust streichen. Sollten Zecken vorhanden sein, bleiben diese an der Fusselrolle kleben.
Sie möchten mehr wissen?
Sprechen Sie mich gerne an!


Jan 2026
Wichtigkeit der Krallenlänge beim Hund - wird oft unterschätzt
Die einfachste und verlässlichste Faustregel:
Wenn der Hund steht, sollen die Krallen den Boden nicht berühren. Ob bei Deinem Hund die Krallen zu lang sind, kannst Du auch beim Spazieren gehen auf Asphalt hören: Es sollte nicht "klackern" wenn der Hund läuft.
Da die Kralle der natürlichen Linie der Zehen folgt, sind zu lange Krallen oft problematisch:
- Veränderung der Pfotenstellung
- Fehlbelastung von Gelenken und Wirbelsäule
- Schmerzen beim Laufen
Besonders wichtig ist der Krallencheck bei Seniorhunden, denn häufig bewegen sich diese Hunde weniger, die Folge: die Selbstabnutzung wird deutlich verringert.
Kurz gesagt
✔ Krallen berühren im Stand nicht den Boden
✔ Kein Klackern beim Gehen
✔ Regelmäßiger Check ist wichtig



Gerade in der kalten Jahreszeit kann es sinnvoll sein, das Immunsystem des Hundes sanft zu unterstützen. Davon profitiert jeder Hund jeden Alters, doch besonders Senioren haben einen erhöhten Bedarf. Anbei habe ich Ihnen hier ein Rezept zusammengestellt, welches Sie ganz einfach selbst zubereiten können.
Für die Gesundheit Ihres Vierbeiners!
Immunsystembooster in der kalten Jahreszeit für den Hund
Rezept:
300 ml Knochenbrühe (selbst hergestellt oder fertig gekauft)
1 EL Rote Beete Saft ( bei Hunden mit Nierenproblematiken nicht geeignet, dann die rote Beete einfach weg lassen)
1 TL Hagebuttenpulver
1 TL hochwertiges Öl wie Lachs- oder Krillöl
Alle Zutaten mischen und leicht erwärmen (nicht kochen)
Lauwarm servieren, zum Beispiel nach einem Spaziergang oder über das Futter geben.
Im Kühlschrank ist der Immundrink bis zu 3 Tage haltbar. Für kleine Hunde 1 Esslöffel, mittlere Hunde 2 bis 3 Esslöffel und große Hunde dürfen 3 bis 4 Esslöffel am Tag bekommen.
Ihr Hund darf den Immundrink gern über einen längeren Zeitraum täglich erhalten (3-4 Wochen).
Wer ein Rezept für Knochenbrühe benötigt kann mir gerne eine Mail schicken, ich sende Ihnen dann das Rezept. Alternativ geht auch selbstgemachte magere Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe, ohne Salz.
Was ist Gutes drin?
Knochenbrühe enthält hauptsächlich Kollagen und Gelatine, die sich beim Kochen aus den Knochen lösen und wichtige Aminosäuren wie Glycin und Prolin liefern. Sie ist zudem reich an Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium, Phosphor, Zink, Kupfer und Eisen sowie Elektrolyten wie Kalium.
Rote Bete enthält viele wichtige Inhaltsstoffe wie Mineralstoffe (Eisen, Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphor, Zink), Vitamine (Folsäure, Vitamin C, B-Vitamine) und Ballaststoffe. Der rote Farbstoff Betanin ist ein wichtiger Inhaltsstoff und gehört zu den antioxidativ wirkenden sekundären Pflanzenstoffen. Allerdings enthält sie auch Oxalsäure, daher ist die Verabreichung bei Nierenproblematiken nicht geeignet.
Hagebuttenpulver enthält reichlich Vitamin C, Ballast- und Gerbstoffe sowie Provitamin A, Vitamin E und K. Es ist auch eine Quelle für verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen, Mangan, Bor, Selen und Zink. Darüber hinaus enthält es Galaktolipide und Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.
Lachsöl für Hunde beinhaltet viele wichtige Inhaltsstoffe, so z.B. die essentiellen Omega 3 Fettsäuren (EPA und DHA) und Omega 6 Fettsäuren. Weitere Inhaltsstoffe können je nach Produkt natürliche Antioxidantien wie Tocopherol-Extrakte oder natürliche Fettsäuren sein.
Streusalz im Winter - eine Herausforderung für sanfte Pfoten
Viele Hunde lieben Schnee und toben ausgelassen auf verschneiten Feldern und Wiesen. Dieses Jahr haben wir tatsächlich auch mal einen Winter, der viel Schnee im Gepäck hat. Straßen und Gehwege sind deshalb oft mit Salz gestreut, eine Herausforderung für die Hundepfoten, die man nicht unterschätzen sollte.
🧂 Warum Streusalz problematisch sein kann:
Trocknet die Ballen aus → es können Risse entstehen
Reizt kleine Verletzungen → das kann brennen und sich entzünden
Hund leckt sich die Pfoten → das kann Magen-Darm-Probleme verursachen
Was also tun?
Vor dem Hundespaziergang kann ein Pfotenschutz aufgetragen werden:
zum Beispiel ein Pfotenbalsam / Pfotenwachs (fetthaltig)
-> bildet eine Schutzschicht und weniger Salz dringt ein
Ich habe ein gut wirksames Produkt bei Bedarf bei mir in der Praxis, sprechen Sie mich gerne an.
Zusätzlich hilfreich nach der Gassirunde:
🧼 Pfoten abwaschen mit lauwarmem Wasser, vor allem auch zwischen den Zehen abspülen und sanft abtrocknen (nicht zu fest rubbeln)
Viel Spaß im Schnee!!

Jan
2026

Jan 2026
Braucht mein Hund einen Hundemantel?
Draußen ist es kalt, Wind, Regen und Schnee machen den Hundespaziergang nicht immer zum Genuss, bei uns im Rhein-Sieg Kreis sind die ersten Flocken gefallen und ich habe heute Hunde beim Spaziergang gesehen, die eindeutig gefroren haben.
Welche Hunde brauchen denn eigentlich einen Hundemantel? Hier ein paar Tipps:
Ein Hund braucht nicht automatisch, sondern situations- und hundeabhängig einen Mantel. Entscheidend sind Temperatur, Witterung, Fell, Alter, Gesundheit und Aktivität.
🧊 Grundregel
Ein Mantel ist sinnvoll, wenn der Hund nicht mehr ausreichend eigene Wärme halten kann – oder schneller auskühlt als andere Hunde.
🐕🦺 Was sollte ich also beachten?
❄️ Körperbau & Fell
-Kurzhaarige Hunde (z. B. Whippet, Dobermann, Labrador;...) brauchen eher einen Mantel, genau wie Hunde ohne Unterwolle und sehr kleine Hunde (kühlen schneller aus).
🧓 Alter & Gesundheit
Seniorenhunde und Hunde mit Arthrose, Rücken- oder Gelenkproblemen
→ Kälte verstärkt Schmerzen
Kranke oder rekonvaleszente Hunde sowie untergewichtige Hunde
🌧️ Witterung
Kälte unter ca. 5–8 °C (je nach Hund)
Nässe, Wind, Schnee
Längere Spaziergänge bei kaltem Wetter
Steh- oder Schnüffelphasen im Winter
Wie erkenne ich, das mein Hund friert?
Zittern
Zusammengekauerte Haltung
Langsamer Gang
Verweigerung des Weitergehens
Sucht Wärme, bleibt stehen
🧥 Welcher Mantel ist der richtige?
Gute Passform, keine Bewegungseinschränkung
Wärmend und/oder wasserdicht (je nach Bedarf)
Bauch- und Brustschutz
Leicht anzulegen (gerade für Senioren)
Kein Scheuern, kein Verrutschen
- so fühlt sich Ihr Hund auch bei niedrigen Temperaturen wohl.
Denn wie sagt man so schön, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung - und das gilt auch für den Hund.


